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Südsteirische Sagenwelt

Eine Sagenreise durch den Bezirk Leibnitz

Unser Reiseleiter ist Herr Peter Stelzl aus Arnfels, der die hier aufgeführten Sagen gesammelt und freundlicherweise seine Zustimmung zur Veröffentlichung auf dieser Website erteilt hat.

Die Sagen auf dieser Seite werden in regelmäßigen Abständen ergänzt und können in dem Buch "Südsteirische Sagenwelt", erschienen 1995 im Eigenverlag, nachgelesen werden.

 

Die sieben Raben von St. Georgen

In der Nähe von St. Georgen an der Stiefing wohnte eine Frau, die sieben Kinder hatte. Eines Tages war sie wieder einmal mit dem Brotbacken beschäftigt. Als der Teig durchgeknetet war, stellte sie diesen zum Aufgehen weg, drückte nach altchristlichem Brauch drei Kreuze in den Teig und ging fort.
Da kamen ihre sieben Kinder in die Stube. Diese sahen den aufgehenden Brotteig und drückten mit ihren Nasen sieben Löcher in den Teig. Da kam die Mutter wieder in die Stube, wurde grob und fluchte: „Von mir aus sollt ihr alle Rabenviecher werden!” Kaum war der Fluch ausgesprochen, standen sieben garstige Raben in der Stube. Einer nach dem anderen flog nun beim Rauchfang hinaus. Es half kein Flehen und Bitten - die Kinder waren verschwunden. Erst als das jüngste Kind sieben Jahre alt war, verlor der Fluch seine Wirkung.

© Peter Stelzl

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