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Südsteirische Sagenwelt

Eine Sagenreise durch den Bezirk Leibnitz

Unser Reiseleiter ist Herr Peter Stelzl aus Arnfels, der die hier aufgeführten Sagen gesammelt und freundlicherweise seine Zustimmung zur Veröffentlichung auf dieser Website erteilt hat.

Die Sagen auf dieser Seite werden in regelmäßigen Abständen ergänzt und können in dem Buch "Südsteirische Sagenwelt", erschienen 1995 im Eigenverlag, nachgelesen werden.

 

Der Wildoner erbaute das Stift Stainz

Leutold von Wildon wurde als gestrenger Herr über seine Untertanen beschrieben. Er war wenig beliebt und von vielen gefürchtet. Seine fromme Gemahlin, Agnes von Liechtenstein, kränkte sich sehr darüber und versuchte immer wieder, ihren Gatten zur Milde zu bekehren. Einmal hörte Agnes im Traum eine geheimnisvolle Stimme, die ihr drohend verkündete: „Wenn dein Mann weiterhin so grausame und ungerechte Urteile fällt, wird er nie in die Seligkeit eingehen. Aber noch gibt es eine Rettung für deinen Gatten! Wenn Leutold dort, wo die kleine, morsche, hölzerne Kapelle St. Katharina in der Pirken steht, eine schöne und größere Kirche erbaut, kann sein Seelenheil gerettet werden!” Am nächsten Tag erzählte Agnes diesen seltsamen Traum ihrem geliebten Gatten. Aber dieser lächelte nur und wollte sie beruhigen. Aber seine Frau kam immer wieder auf den seltsamen Traum zu sprechen. Um das Seelenheil ihres Mannes besorgt, bat sie viele Tage hindurch, den im Traum geforderten Kirchenbau auszuführen. Leutold gab endlich nach und erklärte, eine große Kirche mit einem Kloster auf diesem Hügel zu erbauen. So berichtet der Volksmund von der Entstehung des Stiftes Stainz, das Leutold von Wildon tatsächlich im Jahre 1229 gründete und mit reichen Besitzungen ausstattete.

© Peter Stelzl

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