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Eine Großkleiner
Schratlgeschichte
In Großklein lebte einst bei einem Bauern ein Schratl. Er war
klein wie eine Katze, hatte einen „buscheten Schweif” und konnte an
manchen Tagen sogar auf das Dach des Bauernhauses springen. Dies tat er
besonders gerne in jenen Nächten, in denen der Vollmond das Saggau- und
Pößnitztal taghell erleuchtete.
Einmal kamen versprengte Soldaten in die Gegend und wollten im Bauernhaus die
Speisekammer ausräumen. Das gelang ihnen auch, denn die Bauersleute schliefen
tief und fest. Als die Soldaten mit ihrer Beute den Hof verlassen wollten.
sprang sie der Schratl an, schlug mit seinem Schweif wild durch die Gegend und
erschreckte die Männer so sehr, dass diese laut schreiend Brot und Fleisch auf
der Stelle fallen ließen. Durch das Geschrei erwachten die Bauersleute und
liefen vor das Haus. Da stand der Schratl inmitten der ganzen Vorräte und
erzählte ihnen den Vorfall. Er bekam von den Bauersleuten viel Lob für seine
Aufmerksamkeit.
Weitere Informationen unter:
www.schratln.at
| © Peter Stelzl |
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