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Südsteirische Sagenwelt

Eine Sagenreise durch den Bezirk Leibnitz

Unser Reiseleiter ist Herr Peter Stelzl aus Arnfels, der die hier aufgeführten Sagen gesammelt und freundlicherweise seine Zustimmung zur Veröffentlichung auf dieser Website erteilt hat.

Die Sagen auf dieser Seite werden in regelmäßigen Abständen ergänzt und können in dem Buch "Südsteirische Sagenwelt", erschienen 1995 im Eigenverlag, nachgelesen werden.

 

Die Sage von König Attilas Grab

Dort, wo die Berge des Sausals ganz nahe an das Bett der Sulm herankommen, befindet sich der Königsberg. Von diesem erzählen die Leute folgendes:

Vor vielen Jahrhunderten soll auf diesem Berg eine große Burg gestanden sein. Nicht allzu weit davon entfernt, befand sich auch eine zweite Befestigungsanlage. Als die Hunnen mit ihrem König Attila in die Steiermark kamen, stürmten sie auch in das Sulmtal. Überall raubten, mordeten und plünderten sie. Als Attila gestorben war, sollte er mit seinen vielen Schätzen begraben werden. Aber niemand sollte nachher das Grab des Hunnenkönigs finden.
Auf der Suche nach einer brauchbaren Grabstätte entdeckten sie die Burgen auf dem Königsberg. An einem düsteren Regentag überfielen die Hunnenkrieger die Burgen. Während sich ein Pfeilregen auf die Burgen ergoss, schlichen hässliche Hunnengestalten in das Innere der Wehrburgen und metzelten die Besatzung nieder. Die Nacht darauf war unheimlich und rabenschwarz.
Da erschienen noch andere hunnische Reiterscharen. In ihrer Mitte führten sie einen prunkvollen Sarg, in dem sich die Leiche ihres Königs befand. Auch hatten sie viele wertvolle Schätze mit, die im Dunkel der Nacht glänzten und blitzten. Nun begann ein geheimnisvolles emsiges Treiben. Der Sarg und die unübersehbaren Schätze wurden in das Innere einer der Burgen gebracht. Dort setzten die Hunnen an einem geheimen Ort in einem unterirdischen Gang ihren großen König bei. Gleich danach zerstörten die Hunnen die beiden Burgen vollständig, so dass niemand mehr zu dem Grab gelangen konnte.

© Peter Stelzl

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