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Eine Leutschacher
Entstehungsgeschichte
Wo heute der Markt Leutschach liegt, gab es vor vielen
Jahrhunderten einen grossen Urwald. Ein Mann kam mit seiner Familie in diese
Gegend. Da ihm die Lage besonders gefielt, fällte er Bäume und baute sich daraus
ein Haus.
Bald kamen immer mehr und mehr Menschen in diese Gegend. Der Platz gefiel auch
ihnen und sie siedelten sich dort an. Bald entstand darauf ein Dorf.
In den folgenden Jahren wurde das Dorf immer grösser und
grösser und aus dem Dorf wurde ein Markt. Er wurde von den Leuten LUTSCHENE
genannt.
Dreimal brannte die bereits sehr grosse Ansiedlung ab. 1532 überrannten
türkische Soldaten als mörderische "Renner und Brenner" die Südweststeiermark.
Nachweislich ist auch Leutschach dabei niedergebrannt und total zerstört worden.
Die Leute der Umgebung waren opferfreudig und spendeten so viel Geld,. dass der
Markt neu aufgebaut werden konnte.
Aber schon in den Jahren 1547 und 1559 fielen die meist hölzernen Bauten mit
ihren Strohdächern wieder wilden Feuerbrünsten zum Opfer. So ist Leutschach
dreimal zerstört worden. Der Wiederaufbau des Marktes in der zweiten Hälfte des
16. Jahrhunderts hat dann jene neuzeitliche Siedlung entstehen lassen, aus der
sich der Markt dann weiterentwickelte.
© Peter Stelzl
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