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Südsteirische Sagenwelt

Eine Sagenreise durch den Bezirk Leibnitz

Unser Reiseleiter ist Herr Peter Stelzl aus Arnfels, der die hier aufgeführten Sagen gesammelt und freundlicherweise seine Zustimmung zur Veröffentlichung auf dieser Website erteilt hat.

Die Sagen auf dieser Seite werden in regelmäßigen Abständen ergänzt und können in dem Buch "Südsteirische Sagenwelt", erschienen 1995 im Eigenverlag, nachgelesen werden.

 

Eine Leutschacher Entstehungsgeschichte

Wo heute der Markt Leutschach liegt, gab es vor vielen Jahrhunderten einen grossen Urwald. Ein Mann kam mit seiner Familie in diese Gegend. Da ihm die Lage besonders gefielt, fällte er Bäume und baute sich daraus ein Haus.
Bald kamen immer mehr und mehr Menschen in diese Gegend. Der Platz gefiel auch ihnen und sie siedelten sich dort an. Bald entstand darauf ein Dorf.

In den folgenden Jahren wurde das Dorf immer grösser und grösser und aus dem Dorf wurde ein Markt. Er wurde von den Leuten LUTSCHENE genannt.
Dreimal brannte die bereits sehr grosse Ansiedlung ab. 1532 überrannten türkische Soldaten als mörderische "Renner und Brenner" die Südweststeiermark. Nachweislich ist auch Leutschach dabei niedergebrannt und total zerstört worden. Die Leute der Umgebung waren opferfreudig und spendeten so viel Geld,. dass der Markt neu aufgebaut werden konnte.
Aber schon in den Jahren 1547 und 1559 fielen die meist hölzernen Bauten mit ihren Strohdächern wieder wilden Feuerbrünsten zum Opfer. So ist Leutschach dreimal zerstört worden. Der Wiederaufbau des Marktes in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts hat dann jene neuzeitliche Siedlung entstehen lassen, aus der sich der Markt dann weiterentwickelte.

© Peter Stelzl
 


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